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München 2015/02

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Das Ende der Megamaschine. Der Anfang von…?

Dienstag, 24.11.15 – Hochschule München, Dachauerstr. 98b, Raum E 0103

Warum schreitet die ökologische Zerstörung des Planeten trotz unzähliger Klimagipfel ungebremst voran? Warum hungern mehr Menschen als je zuvor auf der Erde? Das sind die Fragen des heutigen Abends. Nach einer Vorstellung des Konzepts „Ökosoziale Marktwirtschaft“ durch Dr. Anselm Görres, Vorsitzender des Forums Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft und „Erfinder“ der Hochschultage, geht der Berliner Journalist Fabian Scheidler auf sein Buch „Das Ende der Megamaschine“ ein. Es legt die Wurzeln der Zerstörungskräfte frei, die heute die menschliche Zukunft infrage stellen.
Anschließend wird über Lösungsansätze diskutiert. Können eine ökosoziale Marktwirtschaft oder nachhaltig orientierte Unternehmen der Weg aus der Krise sein?

  • 18:00 Uhr: Empfang zur Auftaktveranstaltung
  • 18:30 Uhr: Begrüßungsrede von Dr. Anselm Görres, Vorsitzender des Forums     Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft e.V.
  • 19:00 Uhr: Buchvorstellung „Das Ende der Megamaschine“ mit dem Autor Fabian Scheidler
  • 20:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Fabian Scheidler, Anselm Görres, Hr. Weingartner und Evo-Ideas

Fracking und seine Gefahren

Mittwoch, 25.11.15 – Technische Universität München, Arcisstr. 21, Raum 2750

Der sauberste fossile Energieträger ist Erdgas, zumindest in der Verbrennung. Bei zunehmender Knappheit von Öl und Erdgas rückt Fracking immer mehr in den Fokus. Welche Gefahren hinsichtlich Klima, Umwelt und der menschlichen Gesundheit birgt es? Wie ist der Stand der Entwicklung und der Gesetzgebung in Deutschland?
Dies wird uns Franziska Buch, Referentin für Energie und Klima vom Umweltinstitut München, schildern.

  • 19:30 Uhr: Ringvorlesung mit Franziska Buch, Referentin für Energie und Klima vom Umweltinstitut München

Energiewende und Naturschutz

Donnerstag, 26.11.15 – Technische Universität München, Arcisstr. 21

Durch die Energiewende und den Umstieg auf regenerative Energien wird sich auch das Bild der Landschaft verändern. Es ändert sich auch das gesellschaftliche Wertesystem, was anhand des Paradigmenwechsels zu den Aspekten Schönheit, Vielfalt und Eigenart von Natur und Landschaft verdeutlicht werden kann. Nach einer Einführung in das Thema findet ein Worldcafe mit den Teilnehmern statt. Es geht darum an thematischen Tischen
Aspekte der Energiewende (z.B. Dimensionen landschaftlicher Veränderung, Bürgerbeteiligung, gesellschaftliche Wahrnehmung, Politische Reaktionen) zu diskutieren.

  • 14:30 Uhr: Empfang, Immatrikulationshalle
  • 15:00 Uhr: Workshops mit Prof. Michael Suda (R.0544) & Foodsharing (R.1601)

10 Milliarden. Wie werden wir alle satt? Perspektiven aus Wirtschaft, Philosophie und Naturwissenschaft

Donnerstag, 26.11.15 – Technische Universität München, Arcisstr. 21, R. 1200 (Carl von Linde Hörsaal)

Bis 2050 wird die Weltbevölkerung auf zehn Milliarden Menschen anwachsen. Doch wo soll die Nahrung für alle herkommen? Kann man Fleisch künstlich herstellen? Sind Insekten die neue Proteinquelle? Oder baut jeder bald seine eigene Nahrung an? Der Film „10 Milliarden. Wie werden wir alle satt?“ sucht nach Lösungen auf diese Fragen. In einer anschließenden Diskussion werden Experten auf Aspekte des Films sowie auf Themen wie Nachhaltige Entwicklung, Ernährung und Klimawandel eingehen.

  • 18:30 Uhr: Empfang in der Immatrikulationshalle
  • 19:00 Uhr: Filmvorführung „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?“ (ein Film von Valentin Thurn)
  • 21:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Felix Ekardt, Gründer und Leiter der Forschungs-stelle Nachhaltigkeit und Klimapolitik, Dr. Karl von Koerber von der Arbeitsgruppe Nachhaltige Ernährung und Prof. Dr. Markus Vogt, Inhaber des Lehrstuhls für Christliche Sozialethik (LMU München), Dekan der Katholisch-Theologischen Fakultät

The Vast Challenge of Climate Change

Freitag, 27.11.15 – Katholische Hochschulgemeinde an der LMU, Leopoldstr. 11

Seid ihr bereit für eine radikale Analyse des Klimawandels? Dies ist ein
Film über die Klimakrise und den Krieg, den unser Wirtschaftssystem gegen
alles Leben auf dem Planeten führt. In Zeiten von Rekordtemperaturen und
zunehmend regelmäßigeren extremen Wetterereignissen ist der Status quo
nicht mehr akzeptabel.

  • 17:00 Uhr: Filmvorführung „This Changes Everything“ (nach dem Buch von Naomi Klein)

Global Climate March

Sonntag, 29.11.15 – Treffpunkt Münchner Freiheit

Es gibt Zeiten, in denen wir unsere Zukunft aktiver mitgestalten sollten. Es gibt Zeiten, in denen es unverantwortlich ist, weiterhin so zu tun, als könnten wir ganz normal weiterleben wie bisher; als würden sich die Dinge von selbst regeln. Diese Zeit ist jetzt. Am 29.11. finden in der ganzen Welt Demonstrationen für effektiveren Klimaschutz statt, so auch in München.
Um 14:00 Uhr marschieren wir von der Münchner Freiheit zum Odeonsplatz.

Klimagerechtigkeit und Welternährungskrise

Montag, 30.11.15 – Ludwig-Maximilians-Universität München, Geschwister-Scholl-Platz 1, R. M 118

In Zeiten fortschreitender Globalisierung hat das Motto „Think global, act local“ an Bedeutung gewonnen. Heute mehr denn jemals zuvor haben Handlungen auf lokaler Ebene häufig Auswirkungen globalen Ausmaßes. Die erste Diskussionsrunde des heutigen Abends wird die lokale Klimapolitik betrachten, während später am Abend der Blick auf globale Perspektiven gelenkt wird. Hierzu wird der luxemburgische Diplomat Jean Feyder sein Buch „Mordshunger: Wer profitiert vom Elend der armen Länder?“ vorstellen und diskutiert anschließend mit Stefan Schmitz vom BMZ über Themen wie Welternährungskrise und Klimagerechtigkeit.

  • 18:00 Uhr: Empfang
  • 18:30 Uhr: Podiumsdiskussion „Klimapolitik zwischen Flaschenpfand und Kyoto Protokoll“ mit Tobias Ruff (ÖDP), Heide Rieke (SPD), Manuel Pretzl (CSU) und einem Vertretern der Grünen
  • 20:00 Uhr: Buchvorstellung „Mordshunger: Wer profitiert vom Elend der armen Länder?“ mit dem Autor Jean Feyder, luxemburgischer Diplomat und Ständiger Vertreter Luxemburgs bei der WTO in Genf
  • 21:00 Uhr: Podiumsdiskussion mit Jean Feyder, Stefan Schmitz, Leiter der Sonderinitiative „Eine Welt ohne Hunger“ des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und Heiner Müller-Ermann vom BR

Klimabeamer – Liveschaltung zur Klimakonferenz nach Paris

Dienstag, 1.12.15 – Technische Universität München, Arcisstr. 21, R. 2300

Dieses Jahr soll auf der Klimakonferenz der UNO in Paris zwischen allen Mitgliedern das Kyoto – Protokoll von 1997 in einem neuen verbindenden Vertragswerk novelliert werden. Aber über was genau wird auf der Klimakonferenz, der sog. COP 21 in Paris eigentlich diskutiert? Wer nimmt dort teil? Und wie funktioniert der Ablauf? Johannes Mitterer, ein Vertreter der Organisation Jugendbündnis Zukunftsenergie, war bereits auf der letzten Konferenz in Lima dabei und kann die komplexen Zusammenhänge verdeutlichen. Nach seiner Ausführung wird exklusiv Frau Wagner, die Delegierte der Bundesrepublik Deutschland bei den Klimaverhandlungen, live aus Paris in den Hörsaal übertragen und stellt sich euren Fragen und Anliegen.

  • 18:00 Uhr: Einführung in die internationale Klimapolitik
  • 18:30 Uhr: Liveschaltung nach Paris

München 2015/01

Bald ist es wieder soweit. Die nunmehr zum siebten Mal stattfindenden Münchner Hochschultage freuen sich mit euch rund ums Thema Wasser, am 16. & 17. Juni in der TUM, zu diskutieren!

 

Die Ressource Wasser ist für uns Menschen heutzutage nicht mehr nur lebensnotwendig, sondern auch ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Einhergehend mit der Globalisierung, wie beispielsweise einer Verlagerung von ganzen Industriezweigen in einzelne Regionen, verändert sich die Wasserverfügbarkeit von Ländern heute schneller als je zuvor. Aufgrund der Klimaerwärmung und der Verschiebung von Niederschlagszonen, der erhöhten Wassermenge in der Atmosphäre müssen stetig neue Prognosen für die Zukunft der Wasserverteilung erstellt werden. Eine exakte Vorhersage ist aber immer schwer zu treffen. Auch in Bezug auf Extremereignisse, wie Hochwasser gilt es Vorkehrungen stets anzupassen und zu erweitern. Politische Konflikte können ebenfalls aus Ressourcenmangel resultieren. Alte Verträge zwischen Ländern werden in diesem Zuge neu bewertet werden müssen. Eine Einigung bei einem derart sensiblen Thema zu erwirken verlangt nach Fingerspitzengefühl und viel Geduld. Um einen Einblick in den Komplex zu bekommen haben wir Experten mit Erfahrung zu internationalen Wasserkonflikten eingeladen. Eine Patentlösung für die vielfältigen Problemstellungen gibt es nicht, über technischen und politischen Lösungsansätze muss man aber diskutieren.

Dienstag, 16. Juni 2015, 19:00 Uhr – Internationale Wasserkonflikte

Die Ressource Wasser ist für uns Menschen heutzutage nicht mehr nur lebensnotwendig, sondern auch ein wichtiger Faktor für den wirtschaftlichen Erfolg. Einhergehend mit der Globalisierung, wie beispielsweise einer Verlagerung von ganzen Industriezweigen in einzelne Regionen, verändert sich die Wasserverfügbarkeit von Ländern heute schneller als je zuvor.

Aufgrund der Klimaerwärmung und der Verschiebung von Niederschlagszonen, der erhöhten Wassermenge in der Atmosphäre müssen stetig neue Prognosen für die Zukunft der Wasserverteilung erstellt werden. Eine exakte Vorhersage ist aber immer schwer zu treffen. Auch in Bezug auf Extremereignisse, wie Hochwasser gilt es Vorkehrungen stets anzupassen und zu erweitern. Politische Konflikte können ebenfalls aus Ressourcenmangel resultieren. Alte Verträge zwischen Ländern werden in diesem Zuge neu bewertet werden müssen. Eine Einigung bei einem derart sensiblen Thema zu erwirken verlangt nach Fingerspitzengefühl und viel Geduld. Um einen Einblick in den Komplex zu bekommen haben wir Experten mit Erfahrung zu internationalen Wasserkonflikten eingeladen. Eine Patentlösung für die vielfältigen Problemstellungen gibt es nicht, über technischen und politischen Lösungsansätze muss man aber diskutieren.

  • 19:00 Uhr Eröffnung und Moderation der Hochschultage durch Dr. Anselm Görres (FÖS Vorstand)
  • 19:30 Uhr Dr. Waltina Scheumann, Wissenschaftlerin am Deutschen Institut für Entwicklungspolitik, Wassernutzung vs. Wasserknappheit, am Beispiel Vorderasien
  • 19:50 Uhr Prof. Dr. Martin Grambow, Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz, Leiter der Abteilung Wasserwirtschaft und Bodenschutz
  • 20:10 Uhr Prof. Dr. Markus Disse, Lehrstuhl für Hydrologie und Flussgebietsmanagement an der TUM, Abteilung Umweltpolitik und Ressourcenmanagement – Wasser in der Landwirtschaft

Abschließende Diskussionsrunde der Referenten und Verleihung des Nachhaltigkeitspreises für Abschlussarbeiten.

Mittwoch, 17. Juni 2015, 18:30Uhr – Unser Wasserfußabdruck und Virtuelles Wasser

Um einschätzen zu können, wie viel virtuelles Wasser, also das über die gesamte Wertschöpfungskette eines Produktionsprozess verbrauchtes Wasser, in unserem alltäglichen Gut steckt, wird sogar auf höchster Ebene, im Bundesamt für Statistik geforscht. Am Beispiel des Wasserfußabdrucks von Baumwollbekleidung in Deutschland wird die Komplexität der Methodik dargestellt.

  • 18:30 Uhr – Infofair zum Thema Wasser mit interaktiven Infoständen von: BUND, Hochschultage München, Umweltinstitut, Wasserstiftung
  • 19:30 Uhr – Helmut Mayer, Bundesamt für Statistik, Methoden und Ergebnisse zum Wasserfußabdruck zu Ernährungsgütern und Bekleidung aus Baumwolle

Hier können Sie sich den Flyer der 7. Münchner Hochschultage downloaden.

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