Dresden 2011

2. Dresdner Hochschultage

In Dresden fanden vom 25.-27. November bereits zum zweiten Mal ökosoziale Hochschultage statt. Organisiert wurde die Veranstaltung wie im vergangenen Jahr von der TU-Umweltinitiative und der Lokalen Agenda 21 in Kooperation mit der TU Dresden.

Am Freitag, den 25. November um 17Uhr begann die Veranstaltung mit der Podiumsdiskussion „Mythos Grünes Wachstum – Führt mehr Effizienz in die Zukunft oder nur auf Umwegen zum Abgrund?“ mit ca. 70 Zuhörer_innen. Unter der Moderation von Denni Klein, Sächsische Zeitung, erörterten die Podiumsteilnehmer Timo Leukefeld, Felix Ekardt und Peter Unfried wie Umweltschutz künftig gesamtgesellschaftlich eingebunden und diskutiert werden kann oder ob schlicht technische Innovationen auf die Zukunft vorbereiten.

Welche Wege hin zu einer anderen Welt führen können, das wurde am Samstag, den 26. November in kleineren Workshops erörtert. Zwölf Teilnehmende diskutierten die Einführung von Regiogeld als Möglichkeit der regionalen Wirtschaftsförderung und Vermeidung langer Transportwege. Im Workshop zu Genossenschaften gingen 14 Teilnehmende der Frage nach, ob Genossenschaften per se die demokratischere und deswegen auch umweltfreundlichere Wirtschaftsweise garantieren. Der dritte Workshop zur Postwachstumsökonomie befasste sich mit dem, was nach dem unendlichen Wachstum in einer endlichen Welt kommen soll. 18 Teilnehmende versuchten an den Grundfesten unserer Fortschrittsidee zu rütteln. Zum Abschluss des Samstags präsentierten aus jedem Workshop ein paar Teilnehmende das Tagesergebnis und so wurde für knapp 40 Leute nochmal ein umfassenderer Diskussionsrahmen ermöglicht.

Am Sonntagmorgen um 10Uhr sprach abschließend noch die Vorsitzende der Enquete-Kommission „Wachstum, Wohlstand und Lebensqualität“ des deutschen Bundestags, Daniela Kolbe über die Arbeit der Kommission. Sie stellte verschiedene Probleme vor, die mit Wirtschaftswachstum und entsprechenden Vorstellungen einhergehen und diskutierte mit den Zuhörenden über politische Handlungsoptionen und Schwierigkeiten.

Sponsoren

Die Realisierung der Hochschultage wurde unterstützt durch die HIT-Umweltstiftung, den Studentenrat der TU-Dresden,  die Gesellschaft der Freunde und Förderer der TU Dresden e.V. und die Lokale Agenda 21.

Den Flyer der 2. Dresdner Hochschultage finden sie hier (1,7 MB).