Würzburg 2012 – Anreise

Anreise und Kontakt

Anreise Mit öffentlichen Verkehrsmitteln

zum Audimax

  • Ab Hauptbahnhof Straßenbahnlinie 3 oder 5 Richtung Heuchelhof/Rottenbauer
  • Ausstieg Haltestelle Sanderring (ca 9 Minuten)
  • An der Kreuzung links in die Straße Sanderring abbiegen. Nach ca 300 m befindet sich die Neue Universität auf der linken Seite.

zum Seminargebäude Z6 am Hubland

am Freitag:

  • ab Hauptbahnhof Linie 14 (Abfahrt 18.27 Uhr) Richtung Gerbrunn
  • Ausstieg Haltestelle Am Hubland (Ankunft 18.43 Uhr)

oder

  • ab Hauptbahnhof Linie 114 (Abfahrt 18.37 Uhr) Richtung Fachhochschule
  • Ausstieg Haltestelle Philosophisches Institut (Ankunft 18.52 Uhr)

am Samstag:

  • ab Hauptbahnhof Linie 14 (Abfahrt 09.15 Uhr oder 09.35 Uhr) Richtung Gerbrunn
  • Ausstieg Haltestelle Am Hubland (Ankunft 09.29 Uhr oder 09.49 Uhr)

Anreise Mit dem Auto

Zum Audimax


Größere Kartenansicht

zum Seminargebäude Z6 am Hubland


Größere Kartenansicht

Kontakt

Antoine Habersetzer

hochschultage-wuerzburg@web.de

Würzburg 2012 – Referenten

Referenten

Prof. Dr. Dr. Franz-Josef Radermacher ist promovierter Mathematiker und Wirtschaftswissenschaftler. Er ist Vorstand des Instituts für „Datenbanken und Künstliche Intelligenz“ an der Universität Ulm sowie Leiter des Forschungsinstituts für anwendungsorientierte Wissensverarbeitung (FAW/n) in Ulm. Als Experte für Globalisierung und Nachhaltigkeit ist Radermacher wissenschaftlicher Beirat für verschiedene Unternehmen und staatliche Institutionen, u.a. die Deutsche Bahn, das Land Baden-Württemberg und das Bundesministerium für Verkehr, Bau-und Wohnungswesen (BMVBW). Seit 2002 ist er Mitglied des Club of Rome.

In seinem 2011 neu aufgelegten Buch Welt mit Zukunft – Die ökosoziale Perspektive beschreibt er „die Welt in einer extrem schwierigen Situation: ökologische Probleme, Kampf um Ressourcen, eine drohende Klimakatastrophe, eine Verschärfung der Arm-Reich-Problematik“. Der ökologische Kollaps drohe, wenn die Welt „die sozialen Fragen zulasten der Umwelt zu lösen versucht“. Gleichzeitig stellt er mit dem Global Marshall Plan auch ein verbindliches globales Rahmenwerk vor, das die Weltwirtschaft mit Umwelt, Gesellschaft und Kultur in Einklang bringt.

Dr. Anselm Görres, Diplom-Volkswirt und Unternehmensberater, engagiert sich seit über 30 Jahren persönlich in den Bereichen Umweltpolitik, Klimawandel und Ressourcenknappheit. Er ist Gründungsmitglied und Vorsitzender des Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft (FÖS), das die nachhaltige Nutzung von Energie und Ressourcen in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt. Nach Meinung von Dr. Görres müsse das Preissystem der Marktwirtschaft durch eine Ökologisierung des Steuersystems die richtigen „ökologischen“ Reize liefern, denn „für Geld tun die Leute alles, auch das Vernünftige.“

Prof. Dr. Rainer Thome, Jahrg. 48, Dipl.-Volkswirt, hatte Rufe an die Universitäten Hamburg, Heidelberg, Bamberg, Trier, Gießen und Würzburg. Seit 1985 ist er Lehrstuhlinhaber für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik an der Universität Würzburg. Alle Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind anwendungsorientiert und werden im Rahmen von Kooperationen mit großen und mittleren Unternehmen praktiziert. Prof. Thome ist Mitgründer und Aufsichtsratsvorsitzender mehrerer Firmen, u.a. der Würzburg AG, der ersten gemeinnützigen Aktiengesellschaft in Deutschland. Seit April 2002 ist Prof. Thome eGovernment-Berater der bayerischen Staatsregierung.

Heiko Rittweger ist Geschäftsführer der Werbeagentur Rittweger und Team aus Suhl/Thüringen. Die deutschlandweit agierende Agentur besitzt ausgewiesene Expertise in der Marktanalyse, dem Produktdesign und dem Umweltmarketing. Nach dem Credo „Anbietende und Nachfragende nachhaltig miteinander verbinden“ versteht Herr Rittweger Nachhaltigkeit als ganzheitliches Konzept.

Dr. Mathias Gsänger ist Dozent am Institut für Politikwissenschaft und Sozialforschung der Uni Würzburg. Dr. Gsänger beschäftigt sich in seiner Forschung und Lehre insbesondere mit Fragen der politischen Theorie sowie der Verkehrs-, Umwelt- und Technologiepolitik.

Eike Hallitzky, Diplom-Volkswirt, ist niederbayerischer Abgeordneter von Bündnis 90/Die Grünen im Bayerischen Landtag, Mitglied im Ausschuss für Staatshaushalt und Finanzfragen sowie Mitglied der Landesbank-Kommission.

Würzburg 2012 – Workshops

Workshops

Workshop 1: Wie bringe ich Kindern und Jugendlichen nachhaltigen und kritischen Konsum nahe?

Am Samstag traf sich unsere Gruppe – eine Stunde später als die anderen Workshops – mit unserem Workshopleiter Dominik im Botanischen Garten.

Zur Einführung hielt dieser einen Vortrag über die verschiedenen Aspekte von Nachhaltigkeit; sprich ökonomische, soziale bzw. politische und ökologische Faktoren. Letztere stellten den Schwerpunkt unseres Workshops dar. Gemeinsam sollte erarbeitet werden, wie das Thema des nachhaltigen und kritischen Konsums in den Schulen behandelt werden könnte. Um eine Diskussion anzuregen, zeigte Dominik uns zwei verschiedene Kurzfilme, die beide den Produktionsweg von Jeans auf unterschiedliche Weise erklärten. Der erste war kindgerecht gestaltet, der zweite erschien für alle Altersstufen geeignet. Unser anschließendes Gespräch stellte die Filme gegenüber und hinterfragte deren Nutzen für den Unterricht.

Nach einem kurzen Zwischenfazit führte Dominik uns durch die Tropenhäuser des Botanischen Gartens und erklärte die verschiedenen Klimazonen und deren Vegetation. Unter anderem wurden auch alltägliche Nutzpflanzen angesprochen, angefasst und sogar probiert. Wer wollte, durfte zudem kleine tote Läuse zu roter Farbe zerreiben.

Den nächsten Abschnitt unseres Workshops bildete Stationsarbeit. Hierbei bearbeiteten wir in kleinen Gruppen zehn verschiedene Stationen, die Dominik vorher in den Gewächshäusern aufgebaut hatte. Mit mehreren Texten und Arbeitsblättern informierten wir uns unter anderem über Silberrücken und Berggorillas im Kongo, die wegen dem Koltanabbau in ihrem Lebensraum stark bedroht sind. Koltan ist ein Stoff, der in Handys verarbeitet wird und uns somit direkt betrifft, denn beispielsweise gibt es in Deutschland mehr Mobiltelefone als Einwohner. Weitere Themen waren die Abholzung und Brandrodung von Regenwaldflächen und die Konsequenzen dessen. Anschließend an die eigenständige Arbeit wurden die Ergebnisse in der großen Gruppe vorgestellt und diskutiert. Im Laufe des Gespräches wurden Fragen aufgeworfen wie „Auf welche Weise ist es möglich, Kinder und Jugendliche in engeren Kontakt zur Natur zu bringen?“, „Was kann der Einzelne für die Erhaltung der Umwelt tun?“ oder „Welche Alternativen zum herkömmlichen Konsum gibt es?“. Als abschließendes Fazit stellten wir einige Voraussetzungen und mögliche Ansätze für das Thema Nachhaltigkeit in der Schule zusammen.

Obwohl unsere Gruppe aus nur vier Teilnehmer bestand, entwickelte sich ein reger und interessanter Austausch. Dominik hatte sich in der Vorbereitung sehr viel Mühe gegeben und eine Vielzahl an Anschauungs- und Arbeitsmaterialen bereitgestellt. Gerade die Stationsarbeit bot etliche Anregungen für die Unterrichtsgestaltung und die Umsetzung von konsumkritischen Themen. Letztlich wurde durch den Workshop noch einmal sehr deutlich, wie wichtig die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen im Bereich des kritischen Konsums ist.

(Anne Flepsen)

Workshop 2: Studium Ökologicum

Der Workshop, der von Johanna Uffelmann und Nikolas Hageman geleitet wurde, hatte es zum Ziel den Teilnehmern darzustellen, wie man an der Uni Würzburg ein sog. Studium Ökologicum, d.h. eine Schlüsselqualifikation zum Thema Nachhaltigkeit, implementieren könnte. Da die Referenten bei der Erstellung des Studium Ökologicum in Tübingen selbst mitgewirkt haben, konnte sie sehr detailliert und fundiert berichten und Ratschläge geben. In der ersten Phase des Workshops wurden die Verschiedenen Sichtweisen der Teilnehmer zum Begriff Nachhaltigkeit gesammelt und eine konsensfähige Definition erarbeitet. Anschließend wurde Entstehungsprozess in Tübingen nachgezeichnet und das umfangreiche Konzept „Umweltgerechtes Handeln und Bildung für Nachhaltige Entwicklung“ erläutert. Besonderen Wert wurde darauf gelegt, dass Nachhaltigkeit nicht nur eine Frage der Lehrinhalte ist, sondern dass das Handeln der Universität Vorbildcharakter haben sollte. Schließlich wurden Anregungen gegeben und aktiv darüber diskutiert, wie ein solches Studium Ökologicum in Würzburg aussehen könnte und wie das ganze am sinnvollsten angepackt werden sollte.

(Antoine Habersetzer)

Workshop 3: Entwicklungshilfe auf dem Prüfstand: Wie gerecht und effektiv ist Entwicklungszusammenarbeit heute?

Mit dem Thema Entwicklungshilfe, vor allem mit den aktuellen Unterstützungsmaßnahmen seitens Deutschlands wie auch International, der historischen Entwicklung, sowie den politischen und begrifflichen Hintergründen setzten sich die Teilnehmer des dritten Workshops auseinander. Geleitet wurde dieser von Prof. Manuela Scheuermann, Dozentin am Lehrstuhl für Europaforschung und internationale Beziehungen der Uni Würzburg und von Christoph Wolf, politischer Bildungsreferent der Akademie Frankenwarte Würzburg. Von Beginn an wurde angeregt diskutiert, über unser Konsumverhalten, den Zusammenhang zwischen Armut und schlechten Bildungschancen und im speziellen über die Rolle Afrikas in Zusammenhang mit europäischer Entwicklungsarbeit. Dazu passend wurde von Michael Stolz, Vereinsvorsitzender des Vereins M.W.A.Z.A. ev. ein Solar-Projekt mit der Würzburger Partnerstadt Mwanza vorgestellt. Ein praktisches Beispiel wie im Kleinen viel verändert werden kann.

(Birte Meske)

Workshop 4: Ressourceneffizienz an der Uni Würzburg

Der von Dr. Stephan Müssig geleitete Workshop hatte das Ziel, die Teilnehmer in Bezug auf den Ressourcenverbrauch der Uni zu sensibilisieren und Schwachstellen in diesem Bereich aufzudecken.

Es wurden verschiedene Zertifizierungen vorgestellt, unter anderen EMAS und EMASeasy. Auch das sog. Eco-Mapping wurde vorgestellt. Hierbei gehen kleine Gruppen durch Gebäude und notieren sich verbesserungswürdige Stellen auf den Gebäudeplänen. Jede Gruppe bekommt ein bestimmtes Thema (z.B Müll, Sicherheit, Energie) auf dass sie sich Konzentrieren soll. An der Hochschule Esslingen wurde so ein Eco-Mapping durchgeführt, es wurden 1000 Feststellungen gemacht. Eco Mapping bietet Studierenden und Mitarbeitern der Uni selbst aktiv Mitzumachen.

Nach der Theoretischen Einführung Wurde das Philosophiegebäude nach der Eco Mapping Methode begangen. Mögliche Verbesserungsmöglichkeiten betrafen hier beispielsweise nicht geschlossene Fenster, die fehlende Mülltrennung, und angelassene Beamer in Seminarräumen. Zuletzt wurden Noch die Abfall und Energiedaten des Philosophie Gebäude und des Biologie Zentrums verglichen.

(Florian Lessing)

Workshop 5: Mobilität

Hr. Naumann leitete den Workshop mit einer einstündigen Präsentation ein, in der er die grundlegenden Begriffe der Verkehrsforschung einführte und die geschichtliche Entwicklung des Verkehrs an Fallbeispielen aus Europa und insbesondere aus Würzburg darstellte. Der „Sonderfall“ Würzburg zeichnet sich unter anderem durch eine eher bedächtige Entwicklung des Verkehrssystems aus.

Das Ideal von der autofreundlichen Stadt der 60er Jahre findet sich noch in weiten Teilen der Stadt. Dabei sind die einstigen Verkehrsflächen und Parkplätze, die heute zu Fußgängerzonen umgewandelt sind, die besten Innenstadtlagen – allen voran die alte Mainbrücke, der Sternplatz und der untere Markt. Weitergedacht, ließen sich auch weitere Flächen in der Kernstadt und am Mainufer erschließen, wenn man ein integriertes Verkehrskonzept, mit „Park+Ride“-plätzen und angeschlossenem ÖPNV, umsetzen würde, das prinzipiell schon seit Jahrzenten in der Schublade liegt. Auch Innovationen wie Electronic ticketing oder Echtzeitfahrpläne direkt auf das Handy sucht man in Würzburg bislang vergebens.

Eine gänzlich andere Entwicklung ging z.B. Bordeaux, welches wie viele französische Städte nach Abschaffung der Straßenbahn 1959 eine komplette Kehrtwende innerhalb von 20 Jahren vollzog und heute über eines der modernsten Straßenbahnnetze weltweit verfügt. Die deutsche Vorzeigestadt ist Freiburg, die bereits 1979 auf nachhaltige und grüne Mobilität setzte und Kombitickets für das breite Straßenbahnnetz mit vielen P+R-Plätzen mit bewachten Fahrradstellplätzen bietet.

Die Straßenbahn hat im ÖPNV den allgemein gültigen „Schienen“-Bonus und wird um ein vielfaches häufiger genutzt als vergleichbare Busverbindungen. Daher sind auch die Würzburger Straßenbahn und die Pläne zur Hubland-Linie positiv hervorzuheben. Die „Straba“ gehört somit schon seit jeher zu den erfolgreichsten Elektrofahrzeugen. Zu bemerken ist, dass Elektroautos hingegen zur Erreichung der Klimaschutzziele jedoch nicht relevant beitragen, solange nicht auch der Strom klimaneutral erzeugt wird. Unter anderem Hybridbusse konnten sich aufgrund der hohen Anschaffungskosten nicht durchsetzen.

Die Vorstellung der aktuellen Verkehrsstudie zum Verkehrsverhalten von rund 7000 befragten Würzburger Studierenden übernahm Sascha Dolezal vom Würzburger Lehrstuhl für Humangeographie. Bemerkenswert ist der hohe Anteil der Studierenden von 64 %, die primär den ÖPNV nutzen, was weit über dem Bundesdurchschnitt liegt. Aus der Studie ergaben sich Empfehlungen wie einer besseren ÖPNV-Anbindung der einzelnen Stadtteile, auch mit direkten, dezentralen Verbindungen zur Uni, mehr wettergeschützten Abstellmöglichkeiten neben dem Ausbau von Radwegen und dem Abbau von Ampelanlagen sowie die Schaffung von Querungsmöglichkeiten. Historisch übertrugen sich die Trends der studentischen Mobilität in den kommenden Jahren oft auf die Gesellschaft.

Die Gruppe der Workshopteilnehmer bestand aus hauptsächlich ehrenamtlich in der Verkehrspolitik tätigen Bürgern und einem studentischen Vertreter der Piratenpartei. Daher ergaben sich mitunter viele Detailfragen die mit viel Hintergrundwissen diskutiert wurden, so z.B. das Vergabesystem der WVV-Linien an die Busunternehmen aber auch technische Fragen wie die Probleme oberleitungsloser Straßenbahnen. Zu einer strukturierten Ausarbeitung, etwa in Form eines Forderungskatalogs kam es nicht, jedoch wurde die vorgestellte Verkehrsstudie durchgehend gelobt und die Umsetzung der gefolgerten Maßnahmen unterstützt, was über Hr. Naumann Eingang mit Sicherheit in die Arbeit der lokalen Agenda21 finden wird.

Weiter zu den Referenten

Würzburg 2012 – Programm

Programm

Donnerstag 19.01.2012

18:00 (AUDIMAX, NEUE UNI AM SANDERRING):

Grußworte

  • Prof. Dr. Alfred Forchel, Präsident der Universität Würzburg
  • Marion Schäfer-Blake, Bürgermeisterin der Stadt Würzburg

18:15 (AUDIMAX, NEUE UNI AM SANDERRING):

Podiumsdiskussion zum Thema: Wie viel Markt verträgt der ökologische Wandel?

  • Prof. Rainer Thome
  • Heiko Rittweger
  • Dr. Matthias Gsänger
  • Eike Hallitzky
  • Diskussionsleitung: Norbert Hufgard (TV Touring)

19:30 (AUDIMAX, NEUE UNI AM SANDERRING):

Einführungsvortrag: Ökosoziale Marktwirtschaft

  • Prof. Franz Josef Radermacher (Mitglied des Club of Rome)

FREITAG 20.01.2012

17:00-18:00 (BARBAROSSAPLATZ):

Globalisierungskritische Stadtführung mit „Weltbewusst“

19:00 (HS 00.002, Z6, AM HUBLAND):

Vortrag: Grüner haushalten, grüner einkaufen, grüner regulieren. Kluge Finanzpolitik als Schlüssel für eine nachhaltige Gesellschaft

  • Dr. Anselm Görres (Vorsitzender des Forum Ökologisch Soziale Marktwirtschaft)

SAMSTAG 21.01.2012

10:00-17:45 (IN DEN SEMINARRÄUMEN DES Z6, AM HUBLAND)

Workshops zu den Themen:

1: Wie bringe ich Kindern und Jugendlichen nachhaltigen und kritischen Konsum näher?

2: Studium Ökologicum: Initiierung einer Schlüsselqualifikation Nachhaltigkeit an der Uni Würz-burg

3: Entwicklungshilfe auf dem Prüfstand: Wie gerecht und effektiv ist Entwicklungszusammenar-beit heute?

4: Ressourceneffizienz an der Uni Würzburg

5: Lokale Agenda 21: ein zukunftsfähiges Verkehrskonzept für Würzburg

17:45 (FOYER DES Z6, AM HUBLAND

Markt der Möglichkeiten:

  • Lokale und regionale Initiativen aus dem Bereich Nachhaltigkeit, Ökologie und Eine-Welt stellen sich vor

Weiter zu den Berichten aus den Workshops

Würzburg 2012 – Hintergrund

Hintergrund

Wie die vergangenen Monate gezeigt haben, rückt das Thema Nachhaltigkeit immer stärker in das gesellschaftliche Bewusstsein und hat Auswirkungen auf den Alltag eines jeden. Vor dem Hintergrund ökonomischer Krisen, ökologischer Gefahren und sozialer Spannungen stellt sich die Frage, wie diese drängenden Probleme gelöst werden können. Mit den Hochschultagen ökosoziale Marktwirtschaft in Würzburg sollten diese Probleme in einen gemeinsamen Kontext gebracht werden.

Das Organisationsbündnis Hochschultage ökosoziale Marktwirtschaft in Würzburg setzte sich aus dem Arbeitskreis Ökologie und der Hochschulgruppe Weltladen zusammen. Beide verbindet die Überzeugung, dass sich Nachhaltigkeit nur unter Berücksichtigung unterschiedlicher Perspektiven und durch ehrliche Zusammenarbeit realisieren lässt. Aus diesem Gedanken heraus sollte das Thema Nachhaltigkeit mit Hilfe der Ökosozialen Hochschultage – in seiner ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimension – stärker in das Bewusstsein der Gesellschaft gebracht werden.

Weiter zum Programm

Würzburg 2012

Hochschultage Würzburg 2012

Vom 19.-21. Januar 2012 fanden die ersten Würzburger Hochschultage Ökosoziale Marktwirtschaft statt. Während der drei Veranstaltungstage erwartete die Teilnehmer ein umfangreiches Programm aus Vorträgen, Workshops, einer Podiumsdiskussion sowie einer fairen Stadtführung.

Das Thema Nachhaltigkeit stärker in das Bewusstsein von Studierenden und Lehrenden der Uni Würzburg zu rücken, aber auch die Bürger zu diesem Thema an die Hochschule einzuladen und mit einzubinden, waren die Hauptgründe für die Ausrichtung der Hochschultage. Veranstaltet wurden sie vom Arbeitskreis Ökologie der Studierendenvertretung und der Hochschulgruppe Weltladen. Bis zu 200 Teilnehmer waren bei den zahlreichen Vorträgen anwesend. Inhaltlich waren die Hochschultage zweigeteilt: Während in den Vorträgen und auf der Podiumsdiskussion nationale oder globale Fragestellungen im Vordergrund standen, befassten sich die Workshops mit Themen rund um die Universität Würzburg und wie sich diese nachhaltiger gestalten lässt. Berichte aus den Workshops finden Sie hier.