Bregenz 2014

,,Klimaneutralität – Nutzen und Verpflichtung

In den Räumlichkeiten unseres Mitglieds Vorarlberger Landes- und Hypothekenbank Aktiengesellschaft

Mittwoch, den 26. November 2014

Die Initiative des SENAT DER WIRTSCHAFT und der Vorarlberger Hochschule zur heutigen Veranstaltung stützt sich auf die im Land Vorarlberg politisch beschlossene Energieautonomie, deren Umsetzung durch unternehmerisches, eigenverantwortliches und vorbildbezogenes Handeln erfolgt.

Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist Teil eines Global Economic Networks und setzt sich für die Förderung des Wirtschaftsstandortes Österreich und weltweit für eine ökologische, soziale Marktwirtschaft ein. Der SENAT DER WIRTSCHAFT ist parteipolitisch unabhängig und arbeitet im Interesse des Gemeinwohls aus der Perspektive „Wirtschaft – das sind wir alle“.

An der Hochschule des Landes Vorarlberg pflanzten zum Auftakt der Veranstaltungsreihe „FHV Energie Update“ Landesrat Harald Sonderegger, FHV-Geschäftsführer Stefan Fitz-Rankl und FHV-Vizerektor Oskar Müller einen Baum vor dem Gebäude der FH Vorarlberg (FHV). Er symbolisiert den neuen Masterstudiengang „Energietechnik und Energiewirtschaft“ und damit einen wichtigen Bildungsbeitrag für die nachhaltige Entwicklung des Landes Vorarlberg im Hinblick auf das Ziel der Energieautonomie.

Die Mission des Klimaneutralitätsbündnisses Vorarlberg ist es, einen Beitrag zur Lösung der weltweiten Klimaprobleme zu leisten. Die Aktivitäten des Bündnisses betten sich in den Rahmen der Energieautonomiestrategie 2050 des Landes Vorarlberg ein. Orientierungslinie ist das 2°C-Ziel der Vereinten Nationen. Dazu müssen in den Industrieländern erhebliche Reduktionen an CO-Emissionen geleistet werden. Ferner muss es sich entwickelnden Staaten ermöglicht werden, sich an diesem Prozess zu beteiligen und das in einer Weise, die weitere Wohlstandszugewinne möglich werden lässt. Das 2°C-Ziel ist nur noch mit massiven freiwilligen Leistungen des Privatsektors vor allem in den entwickelten Ländern, also von Organisationen, Unternehmen und Privatpersonen (über gesetzliche Vorgaben hinaus) zu erreichen. In diesem Kontext wollen die Unternehmen, die sich im Klimaneutralitätsbündnis Vorarlberg engagieren, ein Zeichen setzen und ihrer Verantwortung vollumfänglich gerecht werden. Sie fordern weitere Akteure auf, es Ihnen gleich zu tun und sich dem Bündnis anzuschließen.