Bamberg 2015

Mittwoch, 24.06.2015

12:15 Uhr
Begrüßung und Einführung in das Thema
– Prof. Dr. Dr. habil. Godehard Ruppert (Präsident der Universität Bamberg)
– Prof. Dr. Björn Ivens (Universität Bamberg,
Fak. Sozial- u. Wirtschaftswissenschaften)
12:45 Uhr
Block 1: Verantwortungsvoller Konsum – Formen, Möglichkeiten
und Grenzen

– Prof. Dr. Ingo Balderjahn (Universität Potsdam):
Konsum: Zwischen Egoismus und Verantwortung

– Apl. Prof. Dr. Fritz Reheis (Universität Bamberg):
Überforderte Konsumenten, Überfordertes Marketing, überforderte Märkte
– Diskussion (Vorträge max. 30 Min.)
14:15 Uhr
Kaffeepause – Infostände
14:45 Uhr
Block 2: Einfacher leben, mehr genießen –
Das geht! Praktische Beispiele

– Pia Damm und Tobi Rosswog (living utopia):
Utopien schon jetzt leben – Zeit für Veränderung
– Gerrit von Jorck (Blog Postwachstum):
Auf der Suche nach Zwitwohlstand im Zeitalter der Beschleunigung
– Diskussion (Vorträge max. 30 Min.)
16:15 Uhr
Kaffeepause – Infostände
16:45 Uhr
Block 3: Was ist ein gutes Leben? – eine ethische Herausforderung
– Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm
(Vorsitzender des Rates der EKD, Ev. Kirche in Deutschland):
Was ist ein gutes Leben? – Ressourcen der christlichen Religion
– Vortrag plus Diskussion
17:45 Uhr
Abschließende Diskussion – Podium und Auditorium
18:30 Uhr
Nachhaltig (diskutieren und) feiern
Imbiss und Getränke im Innenhof der Fakultät

 

Moderation: Prof. h. c. Dr. Johannes Grotzky (ehem. Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks)

Donnerstag, 25.06.2015

Workshops

  • 9:00 – 11:00 Uhr

Block 1: „livingutopia“: Mitmachräume für den gesellschaftlichen Wandel

Wie können wir gesellschaftskritisch Ideen spinnen und diese möglichst ohne (Finanz- und/oder Bürokratie-)Barrieren frei umsetzen? Wie können wir alle unsere Energie voller Tatendrang und selbstbestimmt in die Umsetzung unserer Ideen fließen lassen? Während des zweistündigen Workshops stellen livingutopia-Vollzeitaktivist*innen Tobi (Mitweltpädagoge) und Pia (Permakulturstudentin) die Idee des Netzwerks livingutopia sowie Projekte und Aktionen vor.

  • 12:00 – 16:00 Uhr

Block 2: „Booklet der Alternativen“: Ohne Masterplan zu mehr globaler Gerechtigkeit

Was ist das gute Leben? Wie kann ein jeder in einer friedlichen und global gerechten Welt leben? Durch unser tägliches Handeln tragen wir häufig ohne es zu wissen zu einer Verschlimmerung der Probleme bei. Doch das muss nicht so sein. Es gibt bereits eine ganze Reihe an Alternativen. Nachhaltige Banken, Fairphone, modische fairtrade Kleidung, vegane Kosmetik etc. Es gibt auch viele Alternativen zum Neukauf eines Produkts und gar zu Plastik! Nachhaltig leben ist nicht zwingend mit mehr Kosten verbunden und führt womöglich zu Entschleunigung und Zeitwohlstand. In dem vierstündigen Workshop möchten wir von Change e.V. gemeinsam mit den Teilnehmenden verschiedene Lebensbereiche kritisch betrachten, Alternativen aufzeigen und diese aus verschiedenen Perspektiven beleuchten. Der Austausch über Alternativen und der Blick für den eigenen Handlungsspielraum können zu einem gesellschaftlichen Wandel und somit zu mehr globaler Gerechtigkeit führen.

Für mehr Informationen

http://www.uni-bamberg.de/bwl-marketing/service/hochschultag/#c222315

 

Bamberg 2015

3. Bamberger Hochschultag für ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit

am 24. und 25. Juni 2015

Feldkirchenstraße 21 (Universitätsgebäude) und Jugendzentrum Margaretendamm 12a Bamberg

Plakat Hochschultage 2015 - Bamberg

Was nun was tun? Verantwortungsvoller konsumieren, einfacher leben und mehr genießen

Klimawandel, Ressourcenknappheit, Bevölkerungsexplosion, Hungerelend, Bürgerkriege, Flüchtlingsströme – angesichts der langen Liste globaler Probleme fühlen sich viele ohnmächtig und ratlos. Was sind die Ursachen? Was muss getan werden? Der Bamberger Hochschultag für ökosoziale Marktwirtschaft und Nachhaltigkeit, der heuer zum dritten Mal stattfindet, bietet den notwendigen Raum, um sich mit diesen Fragen auseinanderzusetzen.

Unter dem Motto „Was nun? Was tun?“ geht es beim Hochschultag 2015 um folgende Fragen: Wie kann ich verantwortungsvoller konsumieren und mein Leben vereinfachen – und das, ohne wirklich verzichten zu müssen? Im Gegenteil: Wie kann ich bei all dem den Genuss des Lebens sogar noch steigern? An beiden Tagen geht es um Möglichkeiten und Grenzen, als Einzelner durch Änderungen im Lebensstil zur Lösung globaler Probleme beizutragen.

Am ersten Tag (Mittwoch 24.06.2015, Feldkirchenstr. 21, Unigebäude) findet in der Universität eine große Vortrags- und Diskussionsveranstaltung statt mit Wissenschaftlern und Praktikern eines alternativen Lebensstils. Die Begrüßung und Einführung übernehmen Prof. Godehard Ruppert, Präsident der Universität Bamberg, und Prof. Björn Ivens vom Marketinglehrstuhl der Universität. Referenten sind dann Prof Ingo Balderjahn (Universität Potsdam), Prof. Fritz Reheis (Universität Bamberg), Pia Damm und Tobi Rosswog (livingutopia), Gerrit v. Jorck (Blog Postwachstum) sowie Landesbischof Dr. Heinrich Bedford-Strohm. In den Vorträgen geht es um Formen und Möglichkeiten verantwortungsvollen Konsums, um möglicherweise überforderte Konsumenten, um praktische Beispiele für ein einfacheres Leben und um die ethische bzw. religiöse Herausforderung eines guten Lebens.

Durch die Veranstaltung führt Prof. h.c. Johannes Grotzky (ehemals Hörfunkdirektor des Bayerischen Rundfunks). Während der Veranstaltung sorgt Lebensmittel Retten mit Kaffee und Kuchen für das allgemeine Wohl. Seinen Ausklang findet der Tag im Innenhof der Universität bei nachhaltigem Diskutieren und Feiern.

Am zweiten Tag (Donnerstag 25.06.2015, Jugendzentrum Margaretendamm 12a) haben Interessierte die Möglichkeit, an zwei verschiedenen Workshops teilzunehmen. Der erste Workshop (9 – 11 Uhr) vom Netzwerk livingutopia setzt kreative Ideen frei für einen gesellschaftskritischen Wandel. Wie kann die eigene Energie sinnvoll für einen positiven Wandel bis hin zu einer gelebten Utopie eingesetzt werden? Beim zweiten Workshop (12 – 16 Uhr) von Change e.V. werden auf Basis des „Booklets der Alternativen“ Ansätze aus verschiedenen Lebensbereichen wie zum Beispiel Kosmetik, Strom und Banken vorgestellt und diskutiert. Dabei ist die Hauptfrage, inwiefern diese Alternativen für eine gerechtere Zukunft für alle sorgen können.

Die gesamte Veranstaltung ist kostenlos und alle sind herzlich eingeladen, über die Zukunft unserer Erde mitzureden.

Den Flyer dieser Veranstaltung finden Sie hier.

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